Bischof

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Unser »Hausherr« und der Erst- und Letztverantwortliche für die Ausbildung der Priester in der Diözese Würzburg ist Bischof Dr. Friedhelm Hofmann.

Der Bischof nimmt seine Sorge um das Priesterseminar nicht nur durch die Ernennung der Vorstände oder durch die Formulierung der Ausbildungsziele und -wege wahr. In regelmäßigem Kontakt mit den Vorständen informiert er sich über sein Priesterseminar und die Alumnen und kommt zu bestimmten Gottesdiensten sowie zu besonderen Gelegenheiten ins Haus.

Die Alumnen haben Kontakt mit dem Bischof anlässlich des Ministrantendienstes im Bischofshaus, bei Pontifikalliturgien im Dom, vor allem aber bei persönlichen Gesprächen im Laufe ihrer Ausbildung.

Das II. Vatikanische Konzil formuliert in seinem Beschluss »Optatam totius«, in dem es zur Ausbildung der Priester Stellung nimmt: »Der Bischof aber soll mit steter, liebevoller Sorge die am Seminar Tätigen ermuntern und auch den Alumnen selbst ein wahrer Vater in Christus sein.« (Nr. 5)

Dr. Friedhelm Hofmann stammt aus Köln. Dort wurde er am 3. Februar 1969 zum Priester und am 13. September 1992 zum Bischof geweiht. Am 25. Juni 2004 ernannte Papst Johannes Paul II. ihn zum Bischof von Würzburg, wo ihn Erzbischof Dr. Ludwig Schick am 19. September 2004 als 87. Nachfolger des Hl. Burkard einführte.

Bischofswappen.jpg Sein Bischofsamt hat Dr. Friedhelm Hofmann unter den Wahlspruch CRUX SPES UNICA (Das Kreuz ist die einzige Hoffnung) gestellt. Dabei handelt es sich um ein Wort der Hl. Edith Stein, die in der Kölner Heimat Bischof Friedhelms im Karmel lebte.

Das Bild zeigt Bischof Dr. Friedhelm Hofmann bei der Begegnung mit Papst Benedikt XVI. anlässlich der Generalaudienz am 10. Oktober 2007.